Startseite Finanzen, Recht & Steuern Quirin Privatbank schließt 2019 mit einem Gewinn von 5,9 Millionen Euro ab

Quirin Privatbank schließt 2019 mit einem Gewinn von 5,9 Millionen Euro ab

von RATGEBERmanagement
Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG

Die Quirin Privatbank AG blickt mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von 5,9 Millionen Euro erneut auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Damit hat die Bank das sehr gute Vorjahresergebnis[1] noch einmal um 50 Prozent übertroffen, der geplante Ergebniskorridor von 2,9 bis 3,4 Millionen Euro wurde deutlich übererfüllt. Zu diesem Erfolg haben sowohl das Privatkundengeschäft wie insbesondere auch das Kapitalmarktgeschäft beigetragen. In beiden Geschäftsbereichen wurde das geplante Ergebnis deutlich übertroffen.

„2019 war eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre seit der Gründung der Bank“, kommentiert Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank, das Geschäftsergebnis. „Dieser Erfolg ist nicht selbstverständlich. Viele Banken, auch die Privatbanken, haben heute mehr zu kämpfen denn je. Die Branche ist gezeichnet von einbrechenden Erträgen, veralteten IT-Strukturen, die riesige Investitionen erfordern, und einem immer stärker werdenden Wettbewerb durch Fintechs, aber auch durch branchenfremde Big Techs wie Google, Amazon und Facebook“, so Schmidt.

Erfolgsfaktor Privatkundengeschäft

Die Nettomittelzuflüsse liegen im Privatkundengeschäft bei insgesamt 530 Millionen Euro und sind damit um 90 Prozent höher als im Vorjahr. Davon entfallen etwa 350 Millionen Euro auf das stationäre Beratungsgeschäft in den bundesweit 13 Niederlassungen der Quirin Privatbank (ein Plus von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und etwa 185 Millionen Euro auf die digitale Geldanlage quirion (ein Plus von 170 Prozent im Vorjahresvergleich).

Die Kundenzahl ist um 66 Prozent auf 24.200 gestiegen, 9.800 davon werden von der Quirin Privatbank betreut, 14.400 von quirion. Die digitale Tochter setzt damit ihr dynamisches Wachstum fort – sie hat die Kunden auf Jahressicht fast verdreifacht (2018: 5.400).

Zusammen mit den Unternehmerkunden und quirion verwaltet die Quirin Privatbank damit insgesamt 4,4 Milliarden Euro. Zum Berichtsstichtag des Vorjahres betrugen die verwalteten Vermögen 3,4 Milliarden Euro, sie wurden somit um 30 Prozent gesteigert.

„Wir haben es 2019 erneut geschafft, uns schlank aufzustellen, einen guten Job zu machen und wirtschaftlich erfolgreich zu agieren – und das alles mit unseren Kunden und nicht gegen sie“, so Schmidt weiter.

Wachstumskurs von quirion mit neuem CEO beschleunigt

Seit dem 10. September 2019 ist Martin Daut neuer CEO von quirion. Unter seiner Leitung konnte der Wachstumskurs weiter beschleunigt werden. „Mit quirion haben wir das hochwertige Anlagekonzept der Quirin Privatbank in die digitale Welt übertragen, um es allen Anlegern zugänglich zu machen“, so Daut.

Dass bei quirion nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität passt, bestätigte Stiftung Warentest in Finanztest 08/2018 – quirion wurde Testsieger. „Damit haben Anleger ab 1.000 Euro Anlagevolumen oder mit einer monatlichen Sparrate von 30 Euro die Möglichkeit, von den Chancen der weltweiten Kapitalmärkte zu profitieren, auch wenn die in Krisenzeiten, wie wir sie derzeit erleben, mit Kurseinbrüchen verbunden sein können. Langfristig betrachtet bieten sie aber immer bessere Renditen als niedrig- oder minusverzinste Sparkonten.“

[1] Vorjahresergebnis 3,9 Millionen Euro – dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahresergebnis bis zur Ausgliederung zum 01.07.2018 noch die Ergebnisbeiträge von quirion enthalten sind.

Bildquellen

  • Karl Matthäus Schmidt: Quirin Privatbank AG

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