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IT-Ausstattung für den Arbeitsplatz zu Hause: Das ist nötig  

von smwx

Seit einigen Monaten ist die Arbeit im Homeoffice für viele Beschäftigte gelebte Realität. Nicht jeder verfügt zu Hause aber über einen genauso gut ausgestatteten Arbeitsplatz wie im Büro. Das führt zu spürbaren Einschränkungen, was die Produktivität und Zufriedenheit betrifft. Unternehmen müssen daher beim Einrichten der Homeoffice-Infrastruktur ein paar Punkte beachten.

Autor: Ute Riester, Senior Manager Field Product Management Client Solutions bei Dell Technologies Deutschland

Keine lange Fahrt zur Arbeit, weitgehend freie Zeiteinteilung, die Möglichkeit, Familie und Job unter einen Hut zu bringen: Das Arbeiten im Homeoffice wird bei vielen Angestellten immer beliebter und hat durch Corona in den vergangenen Monaten einen enormen Schub erfahren. Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern offen lassen, ob sie an bestimmten Tagen in der Woche ihrem Job von zu Hause aus nachgehen oder als Dauerlösung ganz ohne festen Arbeitsplatz im Betrieb auskommen, ergeben sich jedoch einige Fragen, die im Vorfeld geklärt werden müssen. Das betrifft neben den zahlreichen rechtlichen Aspekten – Arbeitszeit, Pausenregelungen, Erreichbarkeit beziehungsweise Anwesenheitspflicht im Homeoffice – vor allem die Ausstattung des Heimbüros.

Improvisierte Lösungen behindern das Arbeiten

Wenn das Homeoffice mehr oder weniger zum Standard-Arbeitsplatz wird, hilft Improvisieren nicht weiter. Es macht einen großen Unterschied, ob man mal eben ein paar Mails beantworten muss oder täglich acht Stunden oder mehr seiner normalen Bürotätigkeit nachkommt. Deshalb darf sich die Homeoffice-Ausstattung nicht wesentlich von der Ausstattung für einen regulären PC-Arbeitsplatz im Büro unterscheiden. Ein vorkonfigurierter Laptop oder PC macht bei der notwendigen Hardware den Anfang. Geräte der neuesten Generation bieten selbst für rechenintensive Aufgaben die notwendige Leistung, unterstützen schnelle Drahtlosverbindungen via Wi-Fi 6E, 5G und LTE für ein flexibles Arbeiten an jedem Ort und verfügen über eine leistungsstarke Freisprecheinrichtung und eine verbesserte Kamera, die sich automatisch den Lichtverhältnissen anpasst und den Hintergrund unscharf stellen kann.

Besser arbeitet es sich definitiv mit einem oder mehreren externen Monitoren, idealerweise ab einer Bildschirmdiagonale von 24 Zoll. Ein externer Monitor hilft, den Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten und den Mindestabstand einzuhalten. Kleine Standfüße, schmale Rahmen und eine geringe Tiefe sorgen dafür, dass sich auch vergleichsweise große Displays platzsparend am Heimarbeitsplatz aufstellen lassen. Zudem stecken in den Geräten zunehmend hochwertige Lautsprecher, Mikrofone, die Hintergrundgeräusche ausfiltern, und Webcams – immerhin verbringen Mitarbeiter im Homeoffice deutlich mehr Zeit in Videokonferenzen. Gleichzeitig filtern spezielle Technologien kurzwelliges blaues Licht aus, ohne dass dabei die Farbechtheit leidet. Wenn Mitarbeiter aus nächster Nähe stundenlang auf den Bildschirm schauen, bleibt das nicht ohne Folgen: Übermüdete, trockene Augen stellen für viele ein Problem dar. Auch eine externe Maus und Tastatur sind nicht zu unterschätzen – sie vermeiden Haltungsprobleme und verbessern die Ergonomie. Am unkompliziertesten ist es, wenn die Peripheriegeräte per Bluetooth miteinander gekoppelt werden. Das erspart den Kabelsalat auf dem Schreibtisch und ermöglicht ein schnelles Auf- und Abbauen.

Den Aspekt der Sicherheit nicht vergessen

Das Homeoffice ist kein rechtsfreier Raum, und auch hier müssen interne Sicherheitsrichtlinien und gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Die im Rahmen der DSGVO vorgeschriebene Trennung von privaten und beruflichen Daten lässt sich am besten mit vom Arbeitgeber gestellten Endgeräten umsetzen. Zudem vereinfachen bei modernen Rechnern eingebaute Schutzmechanismen, Angriffe jeder Art zu erkennen und abzuwehren. Ein Beispiel sind automatische Webcam-Abdeckungen, die mit Konferenzanwendungen synchronisiert sind und wissen, wann sie sich öffnen oder schließen müssen. So wird die Privatsphäre des Anwenders unabhängig vom Arbeitsort geschützt, Unbefugten bleibt der Blick verwehrt.

Unternehmen profitieren bei der Bereitstellung moderner IT-Infrastrukturen für ihre Mitarbeiter von PC as a Service (PCaaS)-Modellen. Planbare monatliche Kosten mit umfangreichen Services für den kompletten Gerätelebenszyklus inklusive Software, Support sowie Geräterücknahme, helfen, den Geräte-Park immer auf dem neuesten Stand zu halten. Wenn die Technik hakt und deswegen ein effizientes Arbeiten nicht möglich ist, kostet das unterm Strich mehr Geld als gleich in eine moderne, gut funktionierende IT-Ausstattung zu investieren. Die Investition in einen besseren Heimarbeitsplatz lohnt sich allemal, zumal nur wenige Firmen nach der Pandemie zu einer Büropflicht zurückkehren dürften.

Ute RiesterUte Riester ist Senior Manager Field Product Management Client Solutions bei Dell Technologies Deutschland und dort für die Client-Systeme und -Lösungen verantwortlich. Sie ist seit 2009 bei Dell Technologies und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich Produktmanagement in der IT-Branche. 

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