Startseite Management Die moderne Führungskraft ist weiblich – Digitalisierung für die erfolgreiche berufliche Präsentation nutzen

Die moderne Führungskraft ist weiblich – Digitalisierung für die erfolgreiche berufliche Präsentation nutzen

von RATGEBERmanagement

Trotz andauernder Debatten über Frauen in Führungsetagen und Quoten in Aufsichtsräten scheint der Aufstieg in Managerpositionen für weibliche Mitarbeiter schwerer zu sein als für ihre männlichen Kollegen. Das belegen auch Studien: So sind lediglich 7,8 Prozent der Vorstandsmitglieder von DAX-Unternehmen weiblich1. Zwar zeichnet sich eine deutliche Steigerung über die vergangenen sechs Monate ab, doch laut Experten könnte es noch bis 2040 dauern, bis Frauen ein Drittel der Vorstandspositionen einnehmen. Auch in Deutschland sind weibliche Führungskräfte noch immer eine Seltenheit. Im europäischen Ländervergleich belegt Deutschland mit einem Frauenanteil von 12,1 Prozent in den 30 wichtigsten börsennotierten Unternehmen den letzten Platz.2 Dabei agieren weibliche Arbeitskräfte als ein wichtiger Faktor der deutschen Wirtschaft. „Zu wenige Unternehmen erkennen bisher das Potenzial von Frauen in Führungsetagen. Sie bringen neue Ansichten und Blickwinkel in die Managerebenen und bieten zusätzlich einen modernen Führungsstil“, erklärt Dr. Consuela Utsch, Geschäftsführerin der Acuroc GmbH und AQRO GmbH sowie Expertin für Human Resource Management. „Frauen sollten die Chancen der Digitalisierung annehmen und sich so erfolgreich auf dem Berufsmarkt positionieren.“

Raus aus dem Mittelfeld

Weit über die Produktion hinaus verändern Technologien und Automatisierungen zudem die Arbeitsprozesse innerhalb von Betrieben. Agilität ist nicht nur zum Trend geworden, sondern ist auch wichtiger Bestandteil eines jeden Unternehmens. Die sogenannten Soft Skills gewinnen dadurch immer mehr an Bedeutung. Aufgrund steigender Komplexität der Aufgaben – auch auf der Managementebene – besteht mittlerweile eine Notwendigkeit von Teamarbeit, Kooperation und Kommunikation. Kompromisslose Macher sind in solchen Bereichen oft fehl am Platz. Frauen profitieren von diesen Entwicklungen, da Soft Skills vor allem weiblichen Arbeitskräften zugeschrieben werden. So neigen Frauen laut einer Studie3 viel häufiger zu einer positiven Einstellung als Männer. Zudem übertreffen sie ihre

1 Ernst & Young Global: „Mixed LeadershipBarometer. Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder in deutschen börsennotierten Unternehmen“, 5. Juli 2018. 2 Allbright Stiftung: „Schlusslicht Deutschland. Konzerne weltweit holen mehr Frauen ins Top-Management“, 14. Mai 2018. 3 Hay Group: „New research shows women are better at using soft skills crucial for effective leadership and superior business performance, finds korn ferry hay group“, 8. März 2016.

Copyright Bild: Acuroc GmbH

Jetzt lesen