Startseite Internationalisierung Absaugtechnik-Pionier KEMPER steigert Umsatz um 11,5 Prozent

Absaugtechnik-Pionier KEMPER steigert Umsatz um 11,5 Prozent

von RATGEBERmanagement
Umsatzsprung dank erfolgreich restrukturiertem After-Sales-Service: Der Bereich war einer der Umsatztreiber bei der KEMPER GmbH im vergangenen Geschäftsjahr.

Die KEMPER GmbH hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der Umsatz stieg um rund 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit übertraf der Hersteller von Absauganlagen und Filtersystemen den bisherigen Umsatzrekord aus dem Jahr 2018 nochmals. Wachstumstreiber waren insbesondere die Märkte in Südeuropa, Großbritannien sowie der After-Sales-Service. KEMPER hat bereits jetzt die strukturellen Weichen für ein weiteres Wachstum gestellt und blickt positiv auf die Entwicklung in den kommenden Jahren. Im Zuge einer personellen Verstärkung sämtlicher Geschäftsbereiche ist die Mitarbeiterzahl 2019 um 13 Prozent auf mehr als 400 gestiegen.

„Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir unsere internationale Marktposition erneut deutlich gestärkt“, sagt Björn Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Der Bedarf nach effektivem Arbeitsschutz in der Metallbearbeitung nimmt weiter zu – und KEMPER begegnet der steigenden Anfrage mit smarten Lösungen.“

Boomendes Auslandsgeschäft

Einer der Erfolgsfaktoren liegt im starken europäischen Geschäft. In Großbritannien profitiert der Hersteller seit Februar 2019 von strengeren Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, die die Nachfrage nach Schweißrauchabsaugsystemen befeuern. Hintergrund ist die Neueinstufung von Schweißrauch durch die Health and Safety Executive (HSE). Sie stuft nicht mehr nur gefährliche Stoffe beim Schweißen von Edelstahl als krebserregend ein, sondern auch beim Schweißen von Baustahl. KEMPER verfügt über das weltweit umfangreichste Portfolio an Absauganlagen zum Schutz vor krebserregendem Schweißrauch.

Der Hersteller aus dem Münsterland hat im vergangenen Jahr unter anderem eine Niederlassung in Russland gegründet, sein Erstausrüster-Geschäft (OEM) neu aufgestellt und alle Geschäftsbereiche personell verstärkt. Auch im Bereich Dienstleistungen stieg der Umsatz deutlich, insbesondere dank der restrukturierten After-Sales-Services. Mit Frederic Lanz rückte zudem ein ausgewiesener Schweißtechnik-Experte und Branchenkenner in die KEMPER-Geschäftsführung, der die Entwicklung des Unternehmens seit Januar 2019 aktiv mitgestaltet.

Weiteres Wachstum anvisiert

„Die Weichen für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren sind gestellt – sowohl strukturell als auch personell“, sagt Frederic Lanz, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bei KEMPER. „Unsere Lösungen bieten einen deutlichen Mehrwert über die reine Absaugung hinaus.“ Dafür steht beispielhaft die neue Absaughaube KEMPERbeats mit integriertem Bluetooth-Lautsprecher.

Darüber hinaus bleiben der anhaltende Fachkräftemangel und ein steigendes Gesundheitsbewusstsein der Schweißer wichtige Wachstumsmotoren für KEMPER. Metallbearbeitende Unternehmen setzen bei der Mitarbeitergewinnung zunehmend auf „weiche“ Faktoren, beispielsweise eine angenehme Arbeitsatmosphäre und ein gesundes Arbeitsumfeld. Damit senden sie positive Signale an Bewerber. „Die Gespräche mit unseren Kunden zeigen ganz klar: Saubere Werkshallen und ein hohes Maß an Arbeitsschutz sind ein absolutes Muss“, sagt Lanz.

Bildquellen

  • KEMPER_After-Sales-Service: KEMPER GmbH

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