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Betriebliches Gesundheitsmanagement, Mitarbeitergewinnung und -bindung

von RATGEBERmanagement

Der Service-Verband KVD e. V. stellt einmal im Quartal die wichtigsten Daten und Zahlen zu aktuellen Trends im Dienstleistungssektor zusammen. Aktuell hat er Zahlen zu Mitarbeiterfindung und -bindung im Service zusammengetragen. Was sind die wichtigsten Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement? Wo leben Mitarbeiter besonders gesund? Und wie müssen sich die Job-Profile in der Zukunft ändern. Das und mehr gibt’s hier im Überblick.

Ingenieure suchen Jobs: Informatik-Berufe besonders gefragt
Auch wenn der Markt als leergefegt gilt: Es gibt immer noch Ingenieure, die Jobs suchen. Laut einer Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft mit Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind 24,4 Prozent aller Jobsuchenden unter den Ingenieuren im Bereich Informatik unterwegs, 23,1 Prozent suchen im Bereich der technischen Forschung. Es folgen Bau / Vermessung mit 19,6 Prozent, Fahrzeuge / Maschinen mit 13,3 Prozent, Elektrotechnik mit 10,8 Prozent und Chemie / Metall mit 8,1 Prozent.

Die drei wichtigsten Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
Die Continentale hat die drei wichtigsten Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement ermittelt: Danach liegen Arbeitsplatzgestaltung und Ergonomie mit 63 Prozent ganz vorne, vor flexiblen Arbeitszeiten mit 59 Prozent und gesunder Ernährung mit 50 Prozent.

Diese Daten-Experten benötigen Service-Unternehmen
Mit der Veränderung hin zu einer deutlich höheren Bedeutung in fast allen Bereichen von Wissenschaft und Wirtschaft verändern sich auch die Job-Profile. Die KVD-Service-Studie hat herausgefunden, dass die Relevanz von Rollen vieler datenfokussierter Jobs in naher Zukunft steigen wird, viele Jobs heute aber noch gar nicht besetzt sind. Einen Daten-Translator haben heute nur wenige Unternehmen beschäftigt, viele hingegen haben diese Rolle gar nicht besetzt. Trotzdem wird die zukünftige Bedeutung dieses Jobs mit am höchsten bewertet. Ebenfalls hoch im Kurs für die Zukunft stehen der Spezialisit für Datenqualität, der Data-Explorer, der Data-Architect. der Data-Scientist sowie weitere Personalressourcen zur Datenbereinigung.

Essverhalten am Arbeitsplatz
Wie steht es um das Essverhalten am Arbeitsplatz. Die TK wollte das genauer wissen und hat herausgefunden, dass es durchaus geschlechterspezifische Unterschiede gibt. 40 Prozent der Männer sagen beispielsweise, dass die Auswahl in der Kantine oder in Arbeitsnähe eine gesunde Ernährung schwierig macht. Bei den Frauen sind es 31 Prozent. Dass auch während der Arbeit ausreichend getrunken werden muss, vergessen, 38 Prozent der Männer und 49 Prozent der Frauen. 45 Prozent der Männer essen während der Arbeit nicht viel, sondern eher Zuhause. Bei den Frauen sind es 38 Prozent.

Das beschäftigt Familienunternehmen
Wie steht es um die Zukunft von Familienunternehmen? Um insbesondere fit für Service-Aufgaben zu sein, liegt bei 41 Prozent der Familienunternehmen der Fokus auf die Gewinnung und Bindung von Nachwuchskräften. 36 Prozent fokussieren sich auf die Entwicklung von Nachfolgern, 26 Prozent sind vor allem mit dem Megatrend Digitalisierung beschäftigt, geht aus einer Untersuchung des Wittener Instituts für Familienunternehmen hervor.

Hier leben Mitarbeiter besonders gesund
Wer als Mitarbeiter besonders gesund leben möchte, sollte sich einen Job in Mecklenburg-Vorpommern suchen. Nach einer Untersuchung der DKV Deutsche Krankenversicherung ist dort mit 19 Prozent der Anteil der gesund lebenden Menschen an der Gesamtbevölkerung am höchsten. Es folgen Schleswig-Holstein und Thüringen. Eher weniger gut um die Gesundheit bestellt ist es vereinfacht gesagt in Ländern wie Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, also zwei über viele Jahrzehnte industriell geprägte Regionen.

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